Ausstellung: "Torf gehört ins Moor"
Von Schülern der Bio-Arbeitsgemeinschaft
der Realschule Ulm-Wiblingen  Leitung: Manfred Schaumann

Es geht um die Bedrohung der Hochmoorlandschaft durch Torfabbau! Hochmoore sind die letzten Urlandschaften! 
Sie beherbergen viele seltene Tiere und Pflanzen und sind rar gewordene Elemente in unserer Landschaft. 
Müssen sie zerstört werden? 
Wir gehen der Frage nach und machen Vorschläge, wie der Klein- und Balkongärtner einen Beitrag zu ihrem Schutz leisten kann.

Diese Ausstellung wurde 1998 mit einem ersten Preis beim Schülerwettbewerb Umweltschutz des Ministeriums für Umwelt und Verkehr ausgezeichnet.
In unserer Ausstellung zeigen wir in 11 Tafeln , wie Hochmoore systematisch ihres Torfes beraubt und als Gartenerde in Säcke abgepackt werden.
Das muß nicht sein!. Denn Torf besteht aus mumifizierten Pflanzen, ist stark säurehaltig und enthält nahezu keinerlei Nährstoffe. Trotzdem wird Torf in riesigen Mengen im Garten vergeudet und damit die letzten Reste einer großartigen Urlandschaft zerstört. Die Tafeln zeigen die Schönheit der Hochmoore, die seltenen Tiere und Pflanzen, die darin leben, die Entstehung eines Moors, und wie die Torfindustrie weiter im Osten neue Abbaugebiete erschließt. Aber wichtig ist uns, aufzuzeigen, daß es für Torf genügend Ersatzstoffe gibt.

Wir zeigen, wie man aus Abfall-Kokosfasern aus dem Dritte-Welt-Laden Blumenerde für den Balkonkasten macht, daß Komposterde aus eigener Produktion oder aus den Kompostwerken der Städte und Gemeinden eine bessere Alternative ist. Auch in den Gartenmarktzentren, kann man , wenn man sucht, troffreie Blumenerde finden. ( z.B. bei Obi, bei Marktkauf.). Die Ausstellung wurde erstellt und arrangiert von der BioAG der Realschule Ulm Wiblingen von Susanne Edel, Tina Martus, Nathalie Rapp, Martin Hänle, Meike Schuder, Tanja Haag, Nadja Wyczisk unter der Leitung von Manfred Schaumann.

Die Ausstellung war zuvor im Landratsamt Ulm, im Rathaus in Staig und danach bei unserem Schulfest zu besichtigen.

Update dwu 17.o9.98